Am Morgen des 27.Mai verluden wir unsere GS 150/3 von 1962 und fuhren mit Auto und
Wohnwagen nach Grasten auf den Campingplatz Laerkelunden. Dort wollten viele
Teilnehmer übernachten und ihre Oldtimer-Fahrzeuge für das Treffen bereitstellten.
Es war nun schon das 3. Mal, das wir dieses Treffen mitmachten.
Am Samstag früh fuhren wir zum Zielplatz, holten unsere Unterlagen ab und spazierten
über den mit vielen Oldtimern ausgestellten Platz. Ca. 740 Teilnehmer waren angemeldet
und daher gab es viel zu sehen.
Bei der Anmeldung hatte ich Originalzustand angegeben, denn es wurden die Fahrzeuge
nach Klassen bewertet.
Um 12.30 Uhr war dann der Start zur obligatorischen Ausfahrt nach Flensburg. Zuerst
fuhren die Mofas, dann die Roller, dann die Motorräder und zuletzt die Pkws und die Lkws.
Die Strecke führte zunächst durch den Schlossgarten von Grasten und dann weiter den
Fjordwejen entlang.
Wie üblich saßen die Dänen mit Fähnchen bewaffnet am Straßenrand und winkten uns zu.
Weiter führte die Strecke über die Grenze und dann über Wasserburg zum Parkplatz der
Firma Danfoss. Dort war Pause angesagt und man konnte Getränke und Verpflegung
kaufen. Leider fing es nun an zu regnen und so machten sich die ersten Zweiradfahrer
bald auf den Rückweg.
Auch wir starteten, machten aber noch eine Pause bei „Annis Kiosk“ um dort die tollen
Pölser zu essen. Der Regen wurde immer stärker und so fuhren wir gleich zum
Campingplatz.
Um 16,30 Uhr war Preisverteilung angesagt und ich fuhr im strömenden Regen mit der
Vespa noch mal zum Zielplatz. In Klasse 3 (Scooter und Kabinenscooter) bekam ich den
1.Preis für den Originalzustand des Rollers in Form eines kleinen Pokals und einer
Flasche Sekt.
Wir hatten uns auch für den Festabend angemeldet uns so fuhren wir mit dem Auto hin. Es
gab ein leckeres Essen und dann wurde viele Reden geschwungen, aber leider alles in
dänisch. Wir waren, glaube ich, die einzigen Deutschen. Mit etwas Mut haben wir uns aber
mit den an unserem Tisch sitzenden Dänen unterhalten. Zu später Stunde machten wir
uns dann auf den Weg zum Campingplatz. Am nächsten Morgen verluden wir dann wieder
die GS und fuhren nach Hause.
Text: Gerd Möller













