Am Freitag, den 4.September fuhren Jutta und ich mit Auto, Wohnwagen und der Vespa
GS 3 von 1962 an Bord nach Jabelitz. Dort findet nun seit 3 Jahren das Vespa
Veteranentreffen statt, das früher in HH-Wilhelmsburg von Manfred und Ilse organisiert
wurde. Durch ihren Umzug wurde das Treffen also nach Jabelitz verlegt.
Nach ca.110 Km kamen wir dort an und fanden schon die ersten Teilnehmer vor.
Nach den üblichen Begrüßungsgesprächen wurde Kaffee und Kuchen aufgetragen und
Manfred Meier erklärte uns den Ablauf des Treffens.
Zum Abend gab es die obligatorische Käsesuppe, die Ilse toll gekocht hatte.
Es wurde wie immer ein langer Abend.
Am nächsten Morgen war schon alles in der großen Garage zum Frühstück gedeckt und
alle stärkten sich für die Ausfahrt, die um 10.00 Uhr beginnen sollte. Wir starteten mit 16
Vespas und 2 Pkws. Bis auf 2 Vespas alles Oldtimer!
Die Tour führte durch die Mecklenburger Landschaft und wir machten nach ca. 50 Km
Pause in Timmendorf auf der Halbinsel Poel.
Dort stärkten wir uns mit div. Fischbrötchen, die direkt vom Kutter verkauft wurden. Weiter
ging es immer an der Ostsee entlang zum Ostseebad Rerik. Dort konnte jeder nach
Belieben pausieren. Viele gingen auf die Ostseebrücke und beneideten die Badegäste, die
nur in Badezeug rumliefen und nicht so, wie wir, in Fahrerklamotten. Der letzte Teil der
Tour führte uns durch endlose Stoppelfelder und schattige Alleen wieder nach Jabelitz, wo
wir nach 130 Km ankamen.
Nach kurzer Erholungszeit wurden die Grills angeworfen und eine lange Essensschlacht
begann.
Es gab Fleisch, Würstchen und natürlich Salate und Brot bis alle völlig gesättigt waren und
der gemütliche Teil konnte beginnen. Es wurde viel erzählt und gelacht und es dauerte
lange bis die Ersten ihre Schlafquartiere aufsuchten.
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, hatte Manfred noch eine kurze Tour geplant,
die auch noch von 8 Fahrern angenommen wurde. Die Anderen packten und fuhren schon
heimwärts.
Diese Tour führte uns zunächst in die Miniatur Stadt der Stadt Bützow, wo im Maßstab
1:10 die alte Stadt aufgebaut war. Weiter ging es zur Klosteranlage „Rühl“ und zu guter
Letzt ins Cafè „alte Schule“ wo wir im „Weidendom“ köstliche Kuchen genossen. Jetzt nur
noch 10 Km und wir waren wieder in Jabelitz.
Hier begann nun der Aufbruch und alle waren mit der Organisation des 22. Vespa
Veteranen Treffen sehr zufrieden und bedankten sich bei Manfred und Ilse für das
gelungen Treffen und wollten nächstes Jahr wiederkommen.
Text: Gerd Möller




















