Anrollern

Am 29.April trafen sich 13 Mitglieder und 3 Gäste um 12.00 Uhr an der MUK um die von
Jutta und mir ausgesuchte Strecken abzufahren. Da ich nach meiner OP noch nicht auf
der Vespa sitzen konnte musste ich die Gruppe per PKW anführen.

Die Strecke führte über Bad Schwartau, Parin, Sarkwitz, Ahrensbök zunächst bis kurz vor
Tankenrade. Dort war die 1. Pause eingeplant. Da der Wind stark und eisig über die Felder
wehte wurde diese Pause nur kurz.

Über Pronstorf, Warder ging es zur 2. Pause. Dort war es sehr viel angenehmer, denn der
Platz war im Waldgebiet.
Karl-Heinz hatte die ersten 1000 Km mit seinem neuen Roller erreicht und gab daher
etwas Süßes aus. Martin konnte auch etwas beisteuern, denn seine Cosa hatte die
100.000 Km Marke geknackt. Noch etwas Kurioses: Nur auf der Lampe von Gerrits Roller
sammelten sich viele Fliegen und wir fragten uns wieso? Er muss ein tolles Poliermittel
benutzt haben! Nun waren nur noch 20 Km bis zur Kerzenscheune in Mönkhagen zu
fahren. Dort hatten wir uns zum Kerzenmachen angemeldet. Hinter Westerrade stellte ich
fest dass einige fehlten und als ich anhielt klingelte auch schon mein Handy. Es war
Bernd, der mir sagte, dass er ca. 3. Km nach der 2. Pause liegen geblieben war. Ich fuhr
zurück und fand die 4 Rollerfahrer.
Seine Cosa ging plötzlich einfach aus und sprang nicht mehr an. Zunächst die Kerze
angesehen, die war aber okay. Dann fragte ich Bernd nach Strom. Er gab an, dass er die
Batterie gestern aufgeladen hätte. Da die Anzeige aber nicht leuchtete musste das der
Fehler sein. Also Seitenklappe ab und siehe da: Die Schraube vom Minuspol war weg und
daher auch das Kabel ab. Mit Bindedraht befestigt und der Roller lief wieder.

Nun ging es auf die letzten Km und wir kamen pünktlich um 15.00 Uhr in Mönkhagen an.
Dort hatten sich noch 3 Mitglieder eingefunden. Als wir in die Werkstatt kamen standen
schon die bestellten Torten und auch der Kaffee auf dem Tresen und alle langten zu.
Eigentlich sollte die Kaffeepause erst dann sein wenn die Kerzen abkühlen. Aber nun war
es anders. Na ja, man kann nicht alles planen!

Nach Einweisung durch den Kerzenmacher ging es an die Arbeit und viele waren mit
Begeisterung dabei.

Die ersten Kerzen kamen nach anstrengender Arbeit in die Kühlbox und da viele Kerzen
angefertigt wurden und abkühlen mussten, verzögerte sich unsere Abfahrt. Vor der
Abfahrt schenkte uns der Kerzenmacher noch eine Kerze mit Vespamotiv.
Jutta hatte eine Vespa-Backform mitgebracht, die sehr oft gebraucht wurde.
Gegen 18.00 Uhr brachen wir dann auf und fuhren heimwärts.

Viele bedanken sich bei uns für die tolle Strecke und das Organisieren des
Kerzenmachens.