Abrollern

Bei schönstem Wetter versammelten sich 22 Personen mit 14 Rollern und zwei Autos pünktlich in Bad Schwartau an der Avia. Gerd kämpfte noch ein wenig mit Resten einer Erkältung und hatte spontan entschieden, die Ausfahrt mit dem Auto anzuführen, damit er am nächsten Tag im Büro noch einen längeren Vortrag halten kann.

Eigentlich sollte es nach Travemünde zur Fähre gehen; aber gut informierte Mitglieder wussten, dass die wegen eines Marathons bis 14 Uhr gesperrt ist. So ging es eben auf dem Landweg nach Harkensee zum Zwischenstopp in einer guten Eisdiele. Petra gab auf dem Parkplatz zunächst noch einige Leckereien aus. Aber das hält echte Kaffee-Tanten ja nicht davon ab, noch einen Kaffee zu trinken und das weitere Angebot zu begutachten.

Bernd gefiel es so gut, dass er fragte, ob wir wirklich so früh wie geplant weiter müssten. Bis dann alle wieder bereit waren, war die Reserve-Viertelstunde um, und Gerd hatte als doppelten Boden seinem Navi die Strecke erklärt – auf dem Roller hätte es der Zettel tun müssen.

Durch Dassow und Schönberg ging es weiter in Richtung Ratzeburg. Etwa bei Rieps kam es dann zur nächsten ungeplanten Änderung, die wohl niemand mitbekommen hat. Das Navi meldete plötzlich, dass die B208 in der Ecke von Mölln gesperrt sei und es eine andere Route anbieten müsse. So ging es dann eben durch Ratzeburg und über eine Umleitung, von der das Navi nichts wusste, nach Labenz, wo wir fast pünktlich beim Antik-Cafe ankamen.

Dort warteten bereits etwas verunsichert Anne und Arno, die mit dem Gespann direkt dorthin gefahren waren. Man hatte uns dort erst für einen Sonntag später in den Kalender geschrieben – aber zum Glück war genug Platz und genug Kuchen für uns da. Flexibilität war eben das Motto des Tages.

G.P.