Vespa World Days in Gijón vom 1. bis 4. Mai 2025

Nach dem organisatorischen Chaos von Pontedera zeigten uns die Spanier in
Asturien, wie elegant und perfekt solch eine große Veranstaltung ablaufen kann.

Es gab einen „Vorabend-Check-In“, wo man schon mal schnell an das Armband
und den Aufkleber für die Parkplatz-Zufahrt kam, denn die lange Schlange verteilte
sich vorne auf 4 Schalter. Öffnungszeiten für weitere Ausgaben standen im
Programm. Die Ausgabe der einheitlichen Tüten ging ebenfalls flott, weil es nichts
in verschiedenen Größen (keine T-Shirts) gab. Natürlich gab es dann allerlei
Souveniers in der Halle zu kaufen. Eine besondere Idee waren Bilder an zwei
Wänden um die Vespa-Austellung, die zum Verkauf standen. Viele davon zeigten Roller der Veranstalter-Clubs mit Motiven der Gegend. Ein Ausfahrt-Begleiter zeigte
uns stolz ein Bild mit „seiner“ Vespa, das wir ohnehin gerade bewunderten. – Leider
war es gerahmt und hätte uns bei der Heimreise wohl überfordert.

Wir haben für beide Tage eine der je drei Touren buchen können, die maximal 70
Teilnehmer mitnahmen. Diese Ausfahrten haben uns begeistert, obwohl wir
natürlich auch andere Meinungen dazu gehört haben.

Een’n sin Uul is’n annern sin Nachtigall.

Die Touren begannen am Stamm-Café des ansässigen Vespa-Clubs, wo es für die
Wartezeit einen Gutschein über einen Kaffee mit Gebäck-Spezialität gab.

Sie waren recht weit, führten uns aber durch die tolle Landschaft an sehenswerte
Orte. Die Begleiter hatten es gut im Griff, uns durch die Kreisel und manch enge
Kurve zu lotsen. Mit ca. 8 Stunden war es ein Tag-füllendes Programm. Ebenso war
es ein Magen-füllendes Programm, denn die asturische Gastfreundschaft hat uns in
den angesteuerten Lokalen reichlich Leckereien in immer weiteren Gängen
beschert. Auch Wein wurde immer wieder nach geschenkt. Erstaunlich, dass
gefühlt zwei Drittel der Teilnehmer Beifahrer gewesen sein müssen…

Höhepunkt des Corso war der Besuch der Universität, wo viele Fahrzeuge in den
Innenhof geschoben werden durften. Es gab Musik und einige tanzten in Trachten.

Cordelia und ich haben auch (eher zufällig) am Sonntag noch die Übergabe des
VWD-Staffel-Wimpels an Rom gesehen und können der Dankes-Rede an die
Ausrichter, Asturien und ganz Spanien nur beipflichten, die Mauro souverän in
Spanisch, Englisch und Italienisch vorgetragen hat.

Diesmal haben wir es tatsächlich geschafft, Kontakt zu Dirk zu halten. Aber leider
haben wir es nicht zu einem Treffen gebracht, weil unsere Quartiere weit
auseinander lagen und nur Dirk Full-Entry hatte. Er war vom Gala-Abend und
seiner Ausfahrt auch begeistert.