Nach dem organisatorischen Chaos von Pontedera zeigten uns die Spanier in Asturien, wie elegant und perfekt solch eine große Veranstaltung ablaufen kann.
Es gab einen „Vorabend-Check-In“, wo man schon mal schnell an das Armband und den Aufkleber für die Parkplatz-Zufahrt kam, denn die lange Schlange verteilte sich vorne auf 4 Schalter. Öffnungszeiten für weitere Ausgaben standen im Programm. Die Ausgabe der einheitlichen Tüten ging ebenfalls flott, weil es nichts in verschiedenen Größen (keine T-Shirts) gab. Natürlich gab es dann allerlei Souveniers in der Halle zu kaufen. Eine besondere Idee waren Bilder an zwei Wänden um die Vespa-Austellung, die zum Verkauf standen. Viele davon zeigten Roller der Veranstalter-Clubs mit Motiven der Gegend. Ein Ausfahrt-Begleiter zeigte uns stolz ein Bild mit „seiner“ Vespa, dass wir ohnehin gerade bewunderten. – Leider war es gerahmt und hätte uns bei der Heimreise wohl überfordert.
Wir haben für beide Tage eine der je drei Touren buchen können, die maximal 70 Teilnehmer mitnahmen. Diese Ausfahrten haben uns begeistert, obwohl wir natürlich auch andere Meinungen dazu gehört haben.
Een’n sin Uul is’n annern sin Nachtigall.
Die Touren begannen am Stamm-Café des ansässigen Vespa-Clubs, wo es für die Wartezeit einen Gutschein über einen Kaffee mit Gebäck-Spezialität gab.
Sie waren recht weit, führten uns aber durch die tolle Landschaft an sehenswerte Orte. Die Begleiter hatten es gut im Griff, uns durch die Kreisel und manch enge Kurve zu lotsen. Mit ca. 8 Stunden war es ein Tag-füllendes Programm. Ebenso war es ein Magen-füllendes Programm, denn die asturische Gastfreundschaft hat uns in den angesteuerten Lokalen reichlich Leckereien in immer weiteren Gängen beschert. Auch Wein wurde immer wieder nach geschenkt. Erstaunlich, dass gefühlt zwei Drittel der Teilnehmer Beifahrer gewesen sein müssen…
Höhepunkt des Corso war der Besuch der Universität, wo viele Fahrzeuge in den Innenhof geschoben werden durften. Es gab Musik und einige tanzten in Trachten.
Cordelia und ich haben auch (eher zufällig) am Sonntag noch die Übergabe des VWD-Staffel-Wimpels an Rom gesehen und können der Dankes-Rede an die Ausrichter, Asturien und ganz Spanien nur beipflichten, die Mauro souverän in Spanisch, Englisch und Italienisch vorgetragen hat.
Diesmal haben wir es tatsächlich geschafft, Kontakt zu Dirk zu halten. Aber leider haben wir es nicht zu einem Treffen gebracht, weil unsere Quartiere weit auseinander lagen und nur Dirk Full-Entry hatte. Er war vom Gala-Abend und seiner Ausfahrt auch begeistert.
G.P.
































































