Internationales Vespatreffen in Haslev / Dänemark am 17. – 19. Juni 2011

Freitag, den 17..Juni fuhren Jutta und ich sowie Karl-Heinz und Petra mit der Fähre nach
Rödby und dann weiter nach Haslev. Dort standen schon einige Vespen auf dem Vorplatz
des Treffens.
Das Team vom Vespa Club Ost hatte einen Gebäudekomplex in der Nähe von Haslev
angemietet. Wir wurden mit Hallo begrüßt und nach einer Konversation „deutsch-dänisch“
suchten wir einen Platz für unsere Fahrzeuge. Wir waren mit Auto und Wohnwagen
(Vespa an Bord) und Karl-Heinz und Petra mit Wohnmobil (Vespa auf Träger) unterwegs.
So langsam füllte sich der Platz. Auch vom Stammtisch Nord (Vespa Veteranen Freunde)
hatten sich 8 Personen nach Haslev aufgemacht. Außer uns Deutschen war noch ein
Teilnehmer aus Stockholm angereist.
Nach und nach trudelten auch Mitglieder der dänischen Clubs ein.
Gegen 18.00 Uhr wurde eine Ausfahrt angeboten, die bei dem tollen Wetter prima
angenommen wurde. Die Strecke führte über kleine Wege und Straßen durch die
Umgebung .von Haslev. Der Abend wurde mit dem üblichen Vespa-Palaver beendet.
Am nächsten Morgen wurde von Kenneth Ring,dem Präsidenten vom Vespa Team Ost,
das Treffen offiziell eröffnet. Leider waren auf Grund des unbeständigen Wetters nur 48
Teilnehmer eingetroffen.
Am Nachmittag sollte die 2. Ausfahrt starten und da es nach Regen aussah, wurde gleich
das Regenzeug angezogen. Die Fahrt sollte über ca. 80 Km gehen. Mit einer typisch
dänischen Kaffeepause. Nach kurzer Fahrt fing es richtig an zu schütten aber als die
Pause angesagt war, schien sogar etwas die Sonne. Dann sollte es weiter gehen, aber!
Als ich meine alte GS antreten wollte knallte sie nur und ging dann aus. Ich wechselte die
Kerze, aber sie knallte wieder. Da ich so schnell nichts ändern konnte, fuhr die Gruppe
erstmal weiter Man wollte mich später mit dem Auto abholen. Da mein Verdacht auf die
Zündspule fiel, baute ich sie aus und siehe da, es lief Wasser raus. Nachdem ich sie
getrocknet hatte lief die Vespa wieder bestens, nur musste ich auf den PKW warten, denn
er sollte mich noch vorfinden. Als er dann kam, brauchten wir den Roller nicht zu verladen
und ich fuhr zum Treffen auf eigener Achse.Bei meiner Ankunft wurde schon die „Sau“
gegrillt. Mit leckeren Salaten und Knobi-Brot wurde dann später aufgetischt.
Zu später Stunde gab es noch eine „amerikanische Lotterie“, die uns allen viel Spass
gemacht hat. Dann war nur noch Palaver angesagt, bis die Ersten in die Betten fielen.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen brachen die Teilnehmer dann auf. Wir fuhren
für 2 Tage noch nach Middelfahrt und besuchten den Vespahändler Peter in Fredericia und
dann ging es heimwärts.
Text: Gerd Möller