Vespa World Days 2011 in Gjovik, Norwegen

Die Anreise zu den Vespa-Worlddays (http://www.vespaworlddays2011.no) war dieses
Jahr mit sehr wenigen gemütlichen Kilometern zu bewältigen. Bernd und Gerd hatten
dabei am 19.5. (weil die Fähre Kiel-Oslo am 18. schon schnell ausgebucht war) auch noch
herrliches Wetter. Gerrit, der kurzentschlossen Nennung und Fährticket eines Hamburgers
übernehmen konnte, wurde auf dem Weg ziemlich naß, konnte dafür aber schon die
ersten Ausflüge mitmachen.
Die Gegend rund um Gjovik (etwas mehr als 100 km nördlich von Oslo) ist wunderschön,
und abwechslungsreich, sodass die Ausfahrten ein Vergnügen waren. Elche haben wir
übrigens nicht getroffen – die lagen wohl alle Samstag auf den Tellern des schmackhaften
Abendessens. Einige fanden das Essen etwas knapp, aber die Bedienung klappte gut und
niemand kam wirklich zu kurz, weil eben keine unverschämten Clubs allein ein komplettes
Buffet abräumen konnten. Die gute (aber zu laute) Musik begann erst nach dem Essen,
sodass eine gepflegte Unterhaltung möglich war.
Bernd und Gerd hat es zufällig an den Tisch zu Vespa-Neulingen aus Malmefjorden (Nähe
Trondheim) verschlagen, die den Roller im Frühjahr gekauft und sich einfach mal
angemeldet hatten.
Mit nur 1000 (oder 1500 ?) Teilnehmern war das Treffen nicht so gewaltig, war aber der
Landschaft angemessen. Nach Auskunft unseres Tischnachbarn hat Norwegen insgesamt
nur 20000 zugelassene Zweiräder, weshalb das schon als gigantisch anzusehen war.
Am Sonntag haben Bernd und Gerd die beiden verpassten Ausfahrtvorschläge vom
Freitag kombiniert und waren mit einigen schönen „Umwegen“ in Lillehammer. Der
Rückweg führte über einen etwas höheren Weg, wo noch Eis über einem kleinen
Wasserfall zu sehen war. Da zu dem Zeitpunkt auch Wolken aufgezogen waren, war es
recht kühl und die Freude gross, als nach allen Wäldern und Schafen wieder ein
Restaurant in Sicht kam.
Die Rückfahrt zur Fähre am Montag war dann wieder wunderschön in der Sonne am See
entlang. Eine kurze unverhoffte Suchfahrt in Olso brachte uns noch hübsche Eindrücke
von der Stadt. Auf der Hinfahrt hatten wir im Wesentlichen Tunnels vom Innenstadtring
gesehen. Aber wegen der Baustellen und fehlenden Beschilderung zu den Fähren auf der
jeweils anderen Seite des Hafens haben wir uns einfach mal treiben lassen.
Dass wir dann noch ohne Aufpreis mit einer schönen grossen Fensterkabine überrascht
wurden, war das i-Tüpfelchen um den Kurzurlaub perfekt zu machen.
Text: GP